Es wird mal wieder Zeit….

Kohl oder die Verlogenheit

Kanzler der Einheit, großer Europäer usw. Was will man den Menschen „in diesem unserem Lande“ eigentlich noch erzählen? Wer die „Kohlzeit“ miterlebt hat, muss sich von allen diesen Heuchlern höchstgradig verkohlt vorkommen.
Der mit der „geistig moralischen Wende“ bekommt heute den Heiligenschein verliehen und selbst die, die er mit Füßen getreten hat, können das nachträgliche Katzbuckeln nich sein lassen – Heiner Geißler mal ausgenommen. So verlogen dieser „große Saumagen“ war, so verlogen ist die gesamte öffentliche „Trauergemeinde“.

Kanzler der Einheit – Vater der Zwietracht!
Allein das Familienleben dieses öffentlichen „Saubermannes“ zeigt, wes „Ungeistes“ Kind er war – ein großer Egomane ist dahingeschieden und was hat Wowereit noch gesagt?

Nächster Hafen

Nächster Hafen

 

Wenn die Wogen der Ideen mein Gedankenmeer mit voller Kraft durchwühlen,
Muss ich an Land, brauch festen Grund, um sie zu zähmen und mich zu entscheiden.
Es wird dann Zeit, sich auszuruhn vom harten Kampf mit seltsamsten Gefühlen,
Dann such ich mir den nächsten Hafen, nur um zu schlafen, nicht um zu bleiben!

Wenn Gedankenstürme die Gefühle mit Kraft so ganz und gar zerreißen wollen,
Brauchts mehr als nur ein Reff, den Teufel in mir wirklich zu entlarven.
Ich muss dann konsequent sortieren, den guten Dingen Achtung zollen
Und such mir dann den nächsten Hafen, nicht um zu bleiben, nur um zu schlafen.

Wenn in den Kreuzseen der Gedanken ich und ich mit voller Wucht zusammenprallen,
Weil sich das Du-ich und das Ich-Ich ständig von der falschen Seite zeigen,
Dann wird es hohe Zeit, irgendwo da weit am Horizont an Land zu fallen,
Ich suche mir den nächsten Hafen, um kurz zu schlafen aber nicht, um dort zu bleiben.

Aber dann, wenn meine Träume wie ein lauer Südwind sanfte Wogen streifen,
Und sie ’s Gedankenchaos als einen großen Sturm im Wasserglas noch nicht einmal bestrafen,
Werde ich bestimmt mit ganzer Kraft und Konzentration den richt’gen Kurs ergreifen,
Ich such mir einen sichern Hafen, um dort zu bleiben, zu träumen und auch zu schlafen.

Gelaufen…

Gelaufen…

Bin durch manchen Regen gelaufen,
War oft bis auf die Seele durchnässt,
Gefroren zu Schnee wie ein großer Haufen,
Verdampft in der Sonne dann zuletzt!

Habe manchen wilden Sturm erlebt,
Bin ihm auch oft entgegen gelaufen.
Ja, vor Angst oft bis in die Hose gebebt,
Wer will schon an Land im Trocknen ersaufen!

Die Sonne hat mir oft den Pelz verbrannt,
Es war dann zu heiß, schneller zu laufen,
Obwohl, in mir drin bin ich doch gerannt,
Das Herz wollte trinken, der Bauch nur saufen.

Gelaufen bin ich auf endlosen Straßen,
Sie führten immer irgendwo ins Nirgendwo.
Ich suchte vergeblich einen sicheren Hafen,
Aber ein Segler ankert doch sowieso.

Ans Ende der Welt bin ich nie gekommen,
Weil ich in die falsche Richtung gelaufen bin?
Nein, ein Ende gibt es nur für die Frommen,
Für Wissende macht ein Ende gar keinen Sinn!

Es sind die stummen Schreie…

Es sind die stummen Schreie…

Es sind die ganz, ganz stummen Schreie,
Die man manchmal von sich selbst vernimmt.
Sie hängen da in Deiner Seele in der allerletzten Reihe,
Sind für so lautes Reden einfach nicht bestimmt.

Sie sind oft wie einer Kerze letztes Leuchten,
Nein, noch schwächer, nur ein Glimmen noch.
Und darum kriegen sie nicht, was sie bräuchten,
Ohren müssten sehen können, sie hör’n jedoch.

Diese leisen, ja fast flüsternd stummen Schreie,
Die ganz tief in Deiner Seele niemals schweigen,
Suchen voll Verzweiflung ihren Weg ins Freie,
Um Dir, was Du jetzt wirklich brauchst, zu zeigen.

Du hörst die Schreie nicht, Du musst sie sehen,
In Deinen eignen Augen malen sie die Bilder,
Die Dich für Dich um Aufmerksamkeit anflehen,
Hilf Dir doch, sei zu dir selbst ein bisschen milder.

Deine Augen

Deine Augen

Wenn Deine Augen brennen würden,
wär‘ ich längst verbrannt.

Wenn Deine Augen tränen würden,
wär‘ ich längst ertrunken.

Wenn Deine Augen schmeicheln würden,
wär‘ ich längst dahingeschmolzen.

Wenn Deine Augen lachen würden,
ich hätt‘ mich totgelacht.

Aber Deine Augen glühen
unter der leichten Feuchte einer umgarnenden Erotik
und lassen mich vor Erwartung frieren!

…was ich noch zu sagen hätte!