Zu den Waffen, Verbraucher!

Die Spatzen können es leider nicht mehr von den Dächern pfeifen, wie Monsanto gemeinsam mit willfährigen Politikern und einer ausschließlich am kurzfristigen Gewinn orientierten
Landwirtschaft die Umwelt zerstören – die haben diese
schon vorher zur Strecke gebracht.

Bauern haben ihre „Schläue“ verloren, der Zins für ungehemmtes Wachstum patentierter Gen-Pflanzen ist der totale Verlust an
Empathie für Natur und Umwelt. Die Säge für den Ast, auf dem
sie sitzen, ist von der Marke „PostSintFlut“.

Ein kleines Beispiel gefällig? Ein Kubikmeter unbelasteten fruchtbaren Bodens enthält mehr Kleinlebewesen und Mikroorganismen als Menschen auf der Erde leben. Der gleiche mit Glyphosat und seinen Brüdern behandelte Boden ist biologisch tot! Das sollte doch bitte zum Grundwissen eines Landwirts und all derer gehören, die im weitesten Sinne mit Landwirtschaft zu tun haben.
Oh ja, ich höre sie schon, die da jetzt schreien, dass man das ja nur macht, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen oder das noch perversere Argument, der Verbraucher wolle ja alles billig. Das ist ja das gute Recht des Verbrauchers. Warum soll er sozialer handeln, als die Agrar- und chemische Industrie, die so üppig verdienen. Oder habe ich übersehen, dass die ihre ganzen Gewinne für gemeinnützige Zwecke stiften?

Allerdings hat der Verbraucher sehr wohl eine Waffe gegen diese Umweltterrorristen – er kann ihnen die Rote Karte zeigen, seine einzige, aber wirkungsvolle Waffe, sich und seine Nachkommen zu schützen. Leider weiß er noch nicht, dass er bewaffnet ist und dass diese Waffe von vielen gleichzeitig bedient werden muss.

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