Wenn’s Jahr zu Ende geht

Wenn’s Jahr zu Ende geht

Winter wird’s und auch noch immer früher dunkel,
Der Himmel ist nicht klar, also gibt es auch kein Sterngefunkel.
In Fenstern hier und da ein Lämpchen oder auch ein Kerzenschein, Doch in der Seele, da ist schon lang kein Feuer mehr? – Allein?

Wie viele Menschen sind allein inmitten vieler Menschen?
Auch wenn sie reden, hat die Einsamkeit der Seele keine Grenzen, Diese Seelen kann man nicht verstehen mit Verstand,
Sie sind sich manchmal selbst verloren, ganz andrem zugewandt.

Sie spür’n des Winters feuchte Kälte ja gar nicht auf der Haut,
Doch sehnen sich nach Wärme, die sie von innen wieder taut.
Denn drinnen geht’s darum, gefühlt zu werden und nicht um Verstand,
Doch wie soll’n Gefühle noch Gefühle treffen bei dieser dicken Wand?

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