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Modern Love!

Modern Love!

Haut an Haut, der süße Duft der Lust
speist die beginnende Begierde,
Lippen finden warm und feucht zusammen.

Erregtes Fühlen bis in die Haarspitzen begleitet den Traum
von zarten Berührungen voller Leidenschaft!

Kribbelnde Hormone jagen die Gefühle
durch das WLAN des Körpers…

…und dann klingelt das Smartphone.
Smart aber ohne jede Emphatie!

Lesekompetenz?

Ich muss ja keine Angst haben, können ja nicht so viele lesen (verstehen?)

Jeder fünfte Schüler in Deutschland kann nach Abschluss der Grundschule nicht richtig oder gar kaum lesen! Eigentlich müssten bei solch einem Ergebnis sämtliche Bildungspolitiker dieses Landes zurücktreten.

Eines der reichsten Länder der Erde erlaubt sich solch ein niederschmetterndes Ergebnis und – man geht mal wieder zur Tagesordnung über.

47 Staaten nehmen teil, Deutschland liegt auf Platz 28 (in Worten für die, die lesen können: achtundzwanzig!). Weit vor Deutschland liegen Länder wie Bulgarien, Macau, Taiwan, Polen, Ungarn und eben zweiundzwanzig andere. Die selbsternannte europäische Führungsmacht liegt unter EU-Durchschnitt.

Schlimm dabei auch, aber nicht mehr verwunderlich, dass die Ergebnisse natürlich auch die immer mehr auseinander klaffende Schere zwischen Einkommens- und Bildungsbesitzern und der immer größer werdenden Zahl der Sozialverlierer widerspiegeln. Aber keine Angst, auch das wird nicht zu schlaflosen Nächten in wohltemperierten Betten führen.
Letztendlich ist aber auch das nur ein Beispiel dafür, dass Politik heute nur noch auf kurzfristige Erfolge aus ist – sie unterscheidet sich nicht mehr von einer quartalszahlhörigen Wirtschaft. Eine Gesellschaft und Wirtschaft, die den einzigen Rohstoff, über den sie verfügt, einfach verrotten lässt, steuert sehenden Auges auf ihren Untergang zu – okay, ein paar unserer Führungskräfte werden sich vorher vom von ihnen ausgelaugten Acker machen!

Zu den Waffen, Verbraucher!

Die Spatzen können es leider nicht mehr von den Dächern pfeifen, wie Monsanto gemeinsam mit willfährigen Politikern und einer ausschließlich am kurzfristigen Gewinn orientierten
Landwirtschaft die Umwelt zerstören – die haben diese
schon vorher zur Strecke gebracht.

Bauern haben ihre „Schläue“ verloren, der Zins für ungehemmtes Wachstum patentierter Gen-Pflanzen ist der totale Verlust an
Empathie für Natur und Umwelt. Die Säge für den Ast, auf dem
sie sitzen, ist von der Marke „PostSintFlut“.

Ein kleines Beispiel gefällig? Ein Kubikmeter unbelasteten fruchtbaren Bodens enthält mehr Kleinlebewesen und Mikroorganismen als Menschen auf der Erde leben. Der gleiche mit Glyphosat und seinen Brüdern behandelte Boden ist biologisch tot! Das sollte doch bitte zum Grundwissen eines Landwirts und all derer gehören, die im weitesten Sinne mit Landwirtschaft zu tun haben.
Oh ja, ich höre sie schon, die da jetzt schreien, dass man das ja nur macht, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen oder das noch perversere Argument, der Verbraucher wolle ja alles billig. Das ist ja das gute Recht des Verbrauchers. Warum soll er sozialer handeln, als die Agrar- und chemische Industrie, die so üppig verdienen. Oder habe ich übersehen, dass die ihre ganzen Gewinne für gemeinnützige Zwecke stiften?

Allerdings hat der Verbraucher sehr wohl eine Waffe gegen diese Umweltterrorristen – er kann ihnen die Rote Karte zeigen, seine einzige, aber wirkungsvolle Waffe, sich und seine Nachkommen zu schützen. Leider weiß er noch nicht, dass er bewaffnet ist und dass diese Waffe von vielen gleichzeitig bedient werden muss.

Wählerwille

Wählerwille?
Aus meinem kleinen oder großen X wollen Politiker, politische Auguren und die versammelte Journaille meinen politischen Willen ablesen? Welche Anmaßung!
Der sogenannte Wählerwille ist doch nichts anderes, als der willfährige Popanz des jeweiligen Interesses – bei Politikern und Lobbyisten ja noch zu verstehen, bei ernsthaften Journalisten nicht.
Die Art und Weise, wie in dieser Zeit die „Medien“ und ihre eitlen Großsprecher versuchen, Politik zu beeinflussen und nicht einfach darüber zu berichten, ist der eigentliche Skandal dieses demokratischen Wahlergebnisses.
Augstein, Prantl, Jörgs und Co. und die ganzen Kommentatoren in den Radio- und TV-Anstalten, sägt nicht noch mehr an dem Ast, auf dem ihr sitzt, der in erster Linie Glaubwürdigkeit heißt.

Es wird mal wieder Zeit….

Kohl oder die Verlogenheit

Kanzler der Einheit, großer Europäer usw. Was will man den Menschen „in diesem unserem Lande“ eigentlich noch erzählen? Wer die „Kohlzeit“ miterlebt hat, muss sich von allen diesen Heuchlern höchstgradig verkohlt vorkommen.
Der mit der „geistig moralischen Wende“ bekommt heute den Heiligenschein verliehen und selbst die, die er mit Füßen getreten hat, können das nachträgliche Katzbuckeln nich sein lassen – Heiner Geißler mal ausgenommen. So verlogen dieser „große Saumagen“ war, so verlogen ist die gesamte öffentliche „Trauergemeinde“.

Kanzler der Einheit – Vater der Zwietracht!
Allein das Familienleben dieses öffentlichen „Saubermannes“ zeigt, wes „Ungeistes“ Kind er war – ein großer Egomane ist dahingeschieden und was hat Wowereit noch gesagt?

Nächster Hafen

Nächster Hafen

 

Wenn die Wogen der Ideen mein Gedankenmeer mit voller Kraft durchwühlen,
Muss ich an Land, brauch festen Grund, um sie zu zähmen und mich zu entscheiden.
Es wird dann Zeit, sich auszuruhn vom harten Kampf mit seltsamsten Gefühlen,
Dann such ich mir den nächsten Hafen, nur um zu schlafen, nicht um zu bleiben!

Wenn Gedankenstürme die Gefühle mit Kraft so ganz und gar zerreißen wollen,
Brauchts mehr als nur ein Reff, den Teufel in mir wirklich zu entlarven.
Ich muss dann konsequent sortieren, den guten Dingen Achtung zollen
Und such mir dann den nächsten Hafen, nicht um zu bleiben, nur um zu schlafen.

Wenn in den Kreuzseen der Gedanken ich und ich mit voller Wucht zusammenprallen,
Weil sich das Du-ich und das Ich-Ich ständig von der falschen Seite zeigen,
Dann wird es hohe Zeit, irgendwo da weit am Horizont an Land zu fallen,
Ich suche mir den nächsten Hafen, um kurz zu schlafen aber nicht, um dort zu bleiben.

Aber dann, wenn meine Träume wie ein lauer Südwind sanfte Wogen streifen,
Und sie ’s Gedankenchaos als einen großen Sturm im Wasserglas noch nicht einmal bestrafen,
Werde ich bestimmt mit ganzer Kraft und Konzentration den richt’gen Kurs ergreifen,
Ich such mir einen sichern Hafen, um dort zu bleiben, zu träumen und auch zu schlafen.

Gelaufen…

Gelaufen…

Bin durch manchen Regen gelaufen,
War oft bis auf die Seele durchnässt,
Gefroren zu Schnee wie ein großer Haufen,
Verdampft in der Sonne dann zuletzt!

Habe manchen wilden Sturm erlebt,
Bin ihm auch oft entgegen gelaufen.
Ja, vor Angst oft bis in die Hose gebebt,
Wer will schon an Land im Trocknen ersaufen!

Die Sonne hat mir oft den Pelz verbrannt,
Es war dann zu heiß, schneller zu laufen,
Obwohl, in mir drin bin ich doch gerannt,
Das Herz wollte trinken, der Bauch nur saufen.

Gelaufen bin ich auf endlosen Straßen,
Sie führten immer irgendwo ins Nirgendwo.
Ich suchte vergeblich einen sicheren Hafen,
Aber ein Segler ankert doch sowieso.

Ans Ende der Welt bin ich nie gekommen,
Weil ich in die falsche Richtung gelaufen bin?
Nein, ein Ende gibt es nur für die Frommen,
Für Wissende macht ein Ende gar keinen Sinn!

Es sind die stummen Schreie…

Es sind die stummen Schreie…

Es sind die ganz, ganz stummen Schreie,
Die man manchmal von sich selbst vernimmt.
Sie hängen da in Deiner Seele in der allerletzten Reihe,
Sind für so lautes Reden einfach nicht bestimmt.

Sie sind oft wie einer Kerze letztes Leuchten,
Nein, noch schwächer, nur ein Glimmen noch.
Und darum kriegen sie nicht, was sie bräuchten,
Ohren müssten sehen können, sie hör’n jedoch.

Diese leisen, ja fast flüsternd stummen Schreie,
Die ganz tief in Deiner Seele niemals schweigen,
Suchen voll Verzweiflung ihren Weg ins Freie,
Um Dir, was Du jetzt wirklich brauchst, zu zeigen.

Du hörst die Schreie nicht, Du musst sie sehen,
In Deinen eignen Augen malen sie die Bilder,
Die Dich für Dich um Aufmerksamkeit anflehen,
Hilf Dir doch, sei zu dir selbst ein bisschen milder.

Deine Augen

Deine Augen

Wenn Deine Augen brennen würden,
wär‘ ich längst verbrannt.

Wenn Deine Augen tränen würden,
wär‘ ich längst ertrunken.

Wenn Deine Augen schmeicheln würden,
wär‘ ich längst dahingeschmolzen.

Wenn Deine Augen lachen würden,
ich hätt‘ mich totgelacht.

Aber Deine Augen glühen
unter der leichten Feuchte einer umgarnenden Erotik
und lassen mich vor Erwartung frieren!