Archiv der Kategorie: Meinung

Salonlinke Kaviarsozialisten 

Da tauschen sie sich aus in ihrer pseudointellektuellen Besserwisserei. Klopfen sich gegenseitig auf die Schulter und belächeln von oben herab ein aus ihrer Sicht ach so einfältiges Politikervölkchen. Was könnte es diesem Land doch gut gehen, wenn all diese ach so klugen Sesselpupser sich einmal wieder engagieren würden. Aber dann wäre man ja Teil des Systems, oder? Mein Gott, das seid ihr doch sowieso, wenn ihr hier lebt und mit euren Ärschen in die hochsubventionierten Sessel der Kulturtempel furzt.

Demokratie heißt, raus auf die Plätze und nicht nachlegen von Holz am Kaminfeuer.

Zu den Waffen, Verbraucher!

Die Spatzen können es leider nicht mehr von den Dächern pfeifen, wie Monsanto gemeinsam mit willfährigen Politikern und einer ausschließlich am kurzfristigen Gewinn orientierten
Landwirtschaft die Umwelt zerstören – die haben diese
schon vorher zur Strecke gebracht.

Bauern haben ihre „Schläue“ verloren, der Zins für ungehemmtes Wachstum patentierter Gen-Pflanzen ist der totale Verlust an
Empathie für Natur und Umwelt. Die Säge für den Ast, auf dem
sie sitzen, ist von der Marke „PostSintFlut“.

Ein kleines Beispiel gefällig? Ein Kubikmeter unbelasteten fruchtbaren Bodens enthält mehr Kleinlebewesen und Mikroorganismen als Menschen auf der Erde leben. Der gleiche mit Glyphosat und seinen Brüdern behandelte Boden ist biologisch tot! Das sollte doch bitte zum Grundwissen eines Landwirts und all derer gehören, die im weitesten Sinne mit Landwirtschaft zu tun haben.
Oh ja, ich höre sie schon, die da jetzt schreien, dass man das ja nur macht, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen oder das noch perversere Argument, der Verbraucher wolle ja alles billig. Das ist ja das gute Recht des Verbrauchers. Warum soll er sozialer handeln, als die Agrar- und chemische Industrie, die so üppig verdienen. Oder habe ich übersehen, dass die ihre ganzen Gewinne für gemeinnützige Zwecke stiften?

Allerdings hat der Verbraucher sehr wohl eine Waffe gegen diese Umweltterrorristen – er kann ihnen die Rote Karte zeigen, seine einzige, aber wirkungsvolle Waffe, sich und seine Nachkommen zu schützen. Leider weiß er noch nicht, dass er bewaffnet ist und dass diese Waffe von vielen gleichzeitig bedient werden muss.

Wählerwille

Wählerwille?
Aus meinem kleinen oder großen X wollen Politiker, politische Auguren und die versammelte Journaille meinen politischen Willen ablesen? Welche Anmaßung!
Der sogenannte Wählerwille ist doch nichts anderes, als der willfährige Popanz des jeweiligen Interesses – bei Politikern und Lobbyisten ja noch zu verstehen, bei ernsthaften Journalisten nicht.
Die Art und Weise, wie in dieser Zeit die „Medien“ und ihre eitlen Großsprecher versuchen, Politik zu beeinflussen und nicht einfach darüber zu berichten, ist der eigentliche Skandal dieses demokratischen Wahlergebnisses.
Augstein, Prantl, Jörgs und Co. und die ganzen Kommentatoren in den Radio- und TV-Anstalten, sägt nicht noch mehr an dem Ast, auf dem ihr sitzt, der in erster Linie Glaubwürdigkeit heißt.