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Durchschnittlich 92% aller Hunde stottern.

Erschreckendes Untersuchungsergebnis!
Durchschnittlich 92% aller Hunde stottern.
Eine Langzeitstudie des Caniden-Instituts der Universität Leicester brachte ein geradezu erschreckendes Ergebnis zutage. Die Forscher stellten in ihrer auf sechs Jahre angelegten weltweiten Studie fest, dass über 90% aller Hunde stottern.

Man hatte diese Studie begonnen, um einer immer häufiger und breit um sich greifenden Kommunikationsstörung unter Hunden auf die Spur zu kommen.

Eher zufällig kam einer der Forscher, der Verhaltensbiologe Professor Dr. Thomas Faithless, auf diese Fährte. Er lernte per Zufall während eines Kurzurlaubs in den Highlands einen schottischen Schäfer kennen, der über die Fähigkeit verfügt, Hundelaute extrem differenziert wahrzunehmen. Ian McPoodle, so heißt der schottische Schäfer, hat eine ausgesprochen seltene Begabung, die im Schnitt 1,4 mal unter einer Million Menschen vorkommt. Diese Menschen sind auf Grund einer eigentlich degenerativen Störung in der Lage, Hunde-, und zum Teil auch Katzenlaute, in ihrem gesamten Spektrum wahrzunehmen und zu analysieren.

Dr. Faithless beobachtete mehr zufällig, wie McPoodle mit seinem Hund in merkwürdig anmutenden Lauten kommunizierte oder eigentlich mehr übte. Ihn erinnerte das ein wenig an die logopädischen Übungen, die er bei seinem an einer Sprachbehinderung leidenden Neffen erlebt hatte und sprach McPoodle höchst interessiert darauf an.

Der oft wegen seines seltsamen Umgangs mit den Hunden belächelte McPoodle war zu Beginn nur sehr zögerlich bereit, Faithless über sein Tun aufzuklären und es kostete den guten Professor mehrere Flaschen guten Single Malts, dem Schotten die Zunge zu lösen.

Was er dann allerdings zu hören bekam, brachte seines bisherigen Kenntnisstand über tierische Kommunikation doch so sehr durcheinander, dass er nach der Rückkehr an sein Institut nach Leicester sofort eine Forschungsgruppe zusammenstellte.

Dr. Faithless hatte von McPoodle von einem bisher völlig unbekanntem aber gravierenden Kommunikationsproblem unter Hunden erfahren: der bei weitem größte Anteil der Hunde stottert und das für den Menschen unerkennbar. Das mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, stellt aber die Betroffenen zum Teil vor unüberwindbare Hürden. In der intercanidischen Kommunkation kommt es dadurch zu erheblichen Verständigungsschwierigkeiten mit Auswirkungen auf das komplette soziale Leben der Hunde. Neueste Erkenntisse sprechen gar vom „dog-burn-out“, wobei Faithless nach den ersten Auswertungen seiner Studie so weit noch nicht gehen will.

Das ganz große Problem war zu Beginn der Forschung, die unter anderem von einem ehemaligen amerikanischen Boxprofi und Hundefreund mit einer großzügigen Spende unterstützt wurde, geeignete Menschen zu finden, die diese Untersuchungen überhaupt durchführen konnten.

Wie schon erwähnt, sind nur 1,4 von einer Million Einwohnern dazu in der Lage, erstaunlicherweise auch noch mehr Männer als Frauen. Es hat nahezu zehn Monate gedauert, bis man ein so großes Team zusammen hatte, dass man nach erarbeitetem Studien-Design eine randomisierte Studie aufzustellen in der Lage sein würde.

Es war von vornherein klar, dass man diese Untersuchung über vokal-canidische Dissonanzen weltweit durchführen musste, um auch kulturelle und idiomatische Unterschiede berücksichtigen zu können. So spielt es unter anderem eine Rolle, dass der Hund etwa in Australien kein indigenes Tier ist und seine dortige Sprachentwicklung als abgespalten betrachtet werden muss.

Da es die Kapazitäten des Forscherteams gesprengt hätte, alle weltweit gesammelten Daten gleichzeitig auszuwerten, hat man sich zunächst auf Europa beschränkt und auch hier wiederum auf den romanisch-germanischen Sprachbereich, um möglichst differenziert auswerten zu können. Erstaunlicherweise gibt es hier deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Ländern und Regionen. Die geringsten canidischen Vocal-Dissonanzen wurden im Bereich des ursprünglich keltischen Sprachraums, also in der Bretagne, Irland, Schottland, den Hebriden und auf den Azoren festgestellt. „Nur“ ca. 72% der untersuchten animalischen Probanden litten an der Störung. Auch die skandinavischen Länder Norwegen und Schweden lagen mit 74 bzw. 75% am unteren Ende der Skala.

Extreme Werte von fast 100% ergab die Untersuchung in urbanen Ballungsräumen, wie London, Barcelona, Paris, München und Berlin. Erstaunlich in diesem Zusammenhang der geradezu „skandinavisch“ niedrige Wert in Hamburg von 76%.

Die Forscher interpretieren aus diesen Unterschieden einen anthropogen angeregten soziokulturellen Einfluss, abhängig vom jeweiligen Domestizierungsgrad.

Leider, so stellten die Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Faithless bei ihrer Pressekonferenz, die sie McPoodle zuliebe im schottischen Aberdeen abhielten, fest, würden die Konsequenzen aus ihren Forschungsergebnissen nur sehr langsam und nur mit ungenügendem Fachwissen im canidischen Alltag auf Widerhall stoßen. Natürlich bedürfe es dazu ausgebildeter Hundelogopäden, von denen es aber wegen der notwendigen natürlichen Veranlagung bzw. degenerativen Erscheinung immer zu wenige geben würde.

Wirklichen Hundeliebhabern, die sich inzwischen dieser Problematik bewusst sind und die mit ihren Tieren, die vordergründig betrachtet alle glücklich sind, leiden, rufen die ersten Selbsthilfegruppen ins Leben.

Der Meller Marketingfachmann und Journalist Bernd Thye, der zu den 1,4% infrage kommenden Menschen gehört, die diese Störung erkennen können, war von Anfang an an der Untersuchung beteiligt und hatte das große Glück, sich von McPoodle in die Geheimnisse der Caniden-Kommunikation einweihen zu lassen. Mehrere Schulungs-Aufenthalte in den schottischen Bergen und die hohe Sensibilität, die ihm McPoodle auch in Aberdeen attestierte, befähigen ihn heute, als einer der gesuchten Hunde-Logopäden zu arbeiten. Thye hat sich entschlossen, in Melle die erste hundelogopädische Praxis in Deutschland zu eröffnen.

Da schon jetzt abzusehen ist, dass der Bedarf extrem sein wird, können Sprechstunden nur nach terminlicher Absprache stattfinden. Der Caniden-Kommunikationsexperte sucht dringend einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin als Unterstützung und/oder Praxispartner. Die Behandlung geschieht zunächst in Einzelsitzungen bzw. -liegungen auf Infrarot angeregten Therapie-Liars, um dann später in eine gruppendynamisch exponierte Interaktion überführt zu werden.
Die Behandlungen werden als IGeL-Leistung nach Zeit abgerechnet. Wegen der hochkomplexen Behandlungsform wird ein Stundenhonorar von 1.237,89 € erwartet.
Erste große Erfolge konnte Thye bei einem walisischem Rentnerpaar und dessen Corgy erzielen, dessen Störung nach unzähligen und langen Sitzungen auf den gemeinsamen Stammbaum mit den Corgies der britischen Königin zurückzuführen waren. Hier konnte, u.a. mit zusätzlicher Hilfe eines Druiden von den Farœr-Inseln, eine interaktiv glänzend funktionierende Mikrosozialisation auf canidisch-antropogener Basis erarbeitet werden.